Verweigerte Rückkehr. Erfahrungen nach dem Judenmord

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Wut, Betroffenheit, Erschrecken -- die Lebenserinnerungen von Hans Frankenthal über den Nationalsozialismus und die Zeit danach bewirken eine Vielzahl von Emotionen bei den Lesern, nur eine wird dieses Buch nie hervorrufen: Gleichgültigkeit. Angesichts der Erfahrungen Frankenthals ist es einfach unmöglich, unberührt zu bleiben. Wie seine unbeschwerte Jugend im nationalsozialistischen Wahn unterging, wie der jüdische Frankenthal die ersten Ausgrenzungen oder das Pogrom 1938 erlebte, und wie die Nazis ihn und seine Familie ins KZ schickten, schildert er in nachdrücklichen Worten ("In Auschwitz habe ich angefangen, an Gott zu zweifeln"). Seine Erinnerungen an Erlebnisse, die viele andere sicherlich versuchen würden zu verdrängen und es doch ebenso sicher nie könnten, sind Momentaufnahmen des alles verschlingenden braunen Terrors. Frankenthal erzählt nur das Nötigste; doch schon dies genügt, um nachhaltig zu wirken.

Er hält seine Erinnerungen an die Zeit bis zur Befreiung durch die Alliierten schon deshalb knapper als vergleichbare Bücher, weil er auch der Nachkriegszeit großen Raum einräumt. In dieser zweiten Buchhälfte kehrt Frankenthal in seine sauerländische Heimatgemeinde Schmallenberg zurück, um dort Geschichtsbewusstsein live zu erleben. Er begegnet alten Nazigrößen und trifft auf das kollektive Verdrängen der Bevölkerung: Keiner will etwas gewusst haben, keiner war daran beteiligt, keiner hat vom Judenmord profitiert. Für Frankenthal "war das ein Kunststück, dass die Deutschen es fertig gebracht haben, dieses Furchtbare so totzuschweigen".

Doch Vergessen erlaubt ein im besten Sinne unbequemer Bürger wie Frankenthal nicht, egal ob er entwendeten Familienbesitz nach 40 Jahren zurückfordert oder auch nach seinem Wegzug im Sauerland gemeldet bleibt, damit das Nazi-Plakat "Schmallenberg ist judenfrei" niemals Wirklichkeit wird. --Joachim Hohwieler

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